Warum wir uns instinktiv zum Sitzen am Fenster hingezogen fühlen
Es ist kein Zufall, dass der Platz am Fenster in jedem Café zuerst besetzt ist. Unsere Vorliebe für diesen Ort ist tief in der Wohn- und Architekturpsychologie verwurzelt.
Warum deine Sitzbank am Fenster schnell zu deinem neuen Lieblingsplatz werden kann
Der Café-Effekt
Wir Menschen fühlen uns instinktiv sicher, wenn wir die „Weite“ beobachten können, während wir selbst geschützt sind. Das ist ein urtümliches Bedürfnis – ähnlich wie der Ausblick von einem Hügel oder einem Burgturm. Eine Sitzbank am Fenster gibt uns genau dieses Gefühl von Geborgenheit und Überblick.

Licht & Fokus
Neben der lebenswichtigen Vitamin-D-Produktion hilft uns der Blick ins Grüne oder in die Ferne dabei, Stress abzubauen. Das liegt am sogenannten Reizniveau. In einer reizarmen Umgebung (wie kahlen Krankenhausfluren) fühlen wir uns unwohl, in einer überreizten Umgebung (wie einer lauten Spielhalle) gestresst. Die Natur bietet für uns Menschen seit Jahrtausenden genau das ideale Reizniveau, um zu entspannen.

Innehalten
Der Platz am Fenster ermöglicht einen schnellen „Tapetenwechsel“. Ob bei der ersten Tasse Kaffee am Morgen oder einem Glas Wein am Abend – der Perspektivenwechsel durch das Glas hindurch tut der Seele gut und hilft beim Abschalten.
Was macht eine gute Sitzbank am Fenster aus?
Damit aus einer einfachen Ablage ein echter Wohlfühlort wird, sollten einige Kriterien erfüllt sein:
Die richtigen Maße
Für ein gemütliches Sitzerlebnis solltest du eine Sitzbreite von mindestens 50 cm einplanen. Optimal ist es, wenn du dich auch seitlich anlehnen kannst.
Ablageflächen
Eine gute Sitzbank bietet Platz für die Kleinigkeiten des Alltags – sei es die Teetasse, das Lieblingsbuch oder eine Kerze.
Geborgenheit mit Ausblick
Der Platz sollte so gestaltet sein, dass du dich geschützt fühlst, aber dennoch den vollen Weitblick nach draußen genießen kannst.
Flexibilität im Alltag
Idealerweise passt sich das Möbel an deine Gegebenheiten an. In kleinen Wohnungen ist es ein großer Vorteil, wenn die Sitzbank wegklappbar oder leicht abbaubar ist, falls der Platz anderweitig benötigt wird.
3 mögliche Wege zu deiner Fenstersitzbank
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Traum vom Fenstersitz in der Wohnung zu verwirklichen. Hier sind die gängigsten Ansätze:
1. Die Sitzbank am Fenster selber bauen
Wer handwerkliches Geschick und das passende Werkzeug (wie Kreissäge und Akkuschrauber) besitzt, kann sich selbst verwirklichen.
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Vorteile: Sehr kostengünstig und absolut individuell auf das Fenstermaß anpassbar.
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Nachteile: Viel Zeitaufwand und handwerkliches Know-how nötig. Oft sind Eigenbauten fest verbaut und können bei einem Umzug nicht in die nächste Mietwohnung mitgenommen werden.
2. Einen Tischler beauftragen
Die professionelle Variante des Eigenbaus. Hier bekommst du echte Maßarbeit und höchste Qualität.

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Vorteile: Professionelle Umsetzung, hochwertige Materialien und perfekte Passform.
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Nachteile: Sehr kostenintensiv (meist zwischen 1.500 € und 3.000 €). Zudem ist es aktuell oft schwierig, Tischlerbetriebe zu finden, die zeitnah Kapazitäten für Privatkunden haben.
3. Spezielle Sitzfenster-Möbel kaufen
Es gibt mittlerweile spezialisierte Anbieter, die Lösungen zwischen „Stange“ und „Maßarbeit“ anbieten.
Beispiel Movisi (Dream Fenstersitz)
Ein Konsolentisch, der sich umstecken lässt. Wir vergeben hier 7/10 Punkten. Er ist zwar funktional, aber leider nicht höhenverstellbar – was bei sehr hohen oder sehr niedrigen Fenstern problematisch sein kann. Außerdem fehlt jegliche Erweiterung. Einmal gekauft, bleibt das Möbel immer genau so, wie es ist.

(C) Movisi (Dream Fenstersitz)
Beispiel Balcosy SUNDÅ Sitzfenster
Die Lösung für alle, die Flexibilität lieben. Das System ist erweiterbar, kann an jede Fensterhöhe angepasst werden und ist ideal für Mietwohnungen, da es bei Bedarf einfach weggehängt werden kann.
Hinweis zur Montage: Während SUNDÅ im Neubau einfach verschraubt wird, bietet der Hersteller Balcosy für Altbauwände ein spezielles Montagekit mit hochbelastbarem Montagekleber an.

Balcosy SUNDÅ Sitzfenster - eine einfache Möglichkeit, seinen Fensterraum zu erobern.
Auf was du bei deinen Materialien achten solltest
Bei einem Ort, an dem du so viel Zeit verbringst, ist die Materialwahl entscheidend. Naturmaterialien sind das A und O. Sie sorgen nicht nur für eine angenehme Haptik, sondern verbessern auch das Raumklima nachhaltig.

Vermeide nach Möglichkeit Spanplatten oder andere künstliche Materialien, die Gase ausdünsten könnten.
Echtholz altert in Würde, fühlt sich warm an und bringt die Natur ein Stück weit mehr in deine vier Wände.
Deine Checkliste zur Sitzbank am Fenster
Bevor du startest, gehe kurz diese Punkte durch:
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Lösungsweg wählen: Mietwohnung oder Eigentum? Brauchst du ein flexibles System oder eine feste Maßanfertigung?
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Recherche: Schau dir an, welche Anbieter zu deinen Werten passen. Willst du Fast Furniture oder lieber Slow Furniture in deinen Räumen?
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Wertschöpfung: Überlege dir, wen du mit deinem Kauf unterstützen möchtest – regionale Handwerkskunst oder anonyme Massenproduktion?
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Vorbereitung: Sobald die Entscheidung gefallen ist, räume den Bereich rund um das Fenster frei und schaffe Platz für die Vorfreude.
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Sicherheit geht vor: Wenn deine Lösung da ist, genieße die Entspannung!
Aber Achtung: Da eine Sitzbank am Fenster meist keine zusätzliche Absturzsicherung bietet, halte das Fenster im Sitzen immer geschlossen oder nur gekippt. (Es sei denn, du hast einen Ur’Balcosy – unseren klappbaren Minibalkon).
Der einfachste Weg zu deinem Sitzfenster
Warum kompliziert, wenn die Lösung schon vor deinem Fenster wartet?
Am Ende ist es ganz simpel: Ein Sitzfenster ist kein Luxusgut, sondern ein Werkzeug für dein Wohlbefinden. Ob du nun den Ausblick genießt, um den Kopf frei zu bekommen, oder dich mit einer Tasse Tee in deine eigene Nische zurückziehst – es geht darum, deinen Raum zu erobern.
Du hast jetzt die Wahl: Den Werkzeugkoffer auspacken, monatelang auf den Tischler warten oder dich für ein System entscheiden, das mit dir mitwächst.

Slow Furniture statt schneller Kompromisse
Mit unserem SUNDÅ Wohnsystem haben wir genau das geschaffen, was wir uns selbst immer gewünscht haben: Die Flexibilität eines modularen Systems gepaart mit der Handschlagqualität regionaler Fertigung.
SUNDÅ ist kein starres Möbelstück, das beim nächsten Umzug zum Sperrmüll wird. Es ist ein Mitbewohner. Es passt sich deiner Fensterhöhe an, lässt sich erweitern und ist in wenigen Minuten montiert – ganz ohne Chaos in der Wohnung.
Entdecke hier deinen neuen Fensterplatz - viel Spaß :)